5 Möglichkeiten, um deine Pflichten für die Sozialversicherungen zu regeln...


...wenn weder der Arbeitgeber noch das Amt zahlt!

 

Ganz einfach: selbst einzahlen. Dabei kommt man um den Kontakt mit dem entsprechenden Träger nicht herum.

 

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es tatsächlich mehrere Möglichkeiten bezüglich einer freiwilligen Beitragszahlung gibt.

 

Ich habe Anfang 2015 sowohl die Rentenversicherung als auch meine Krankenkasse angeschrieben und erklärt, dass ich mich für einen bestimmten Zeitraum im Ausland befinde. Die Beiträge werden weder von meinem Arbeitgeber noch vom Amt bezahlt.

 

Nach ungefähr einem Monat Bearbeitungszeit flatterten auch die entsprechenden Antworten ein.

 

Von der Rentenversicherung erhielt ich einen Antrag zur freiwilligen Zahlung der Beiträge. Ich habe mir das alles durchgelesen und noch einige Fragen gehabt. Also griff ich zum Telefonhörer und rief dort an. Der Anruf war etwas "zäh", aber am Ende konnte ich folgende Informationen rausfiltern:

  • Den Beitrag kann man sich selbst zwischen dem Mindestbeitrag von ca. 85,00 € und dem Höchstbetrag von ca. 1.200,00 € wählen.
  • Dabei wird ein Mindesteinkommen von ca. 450,00 € vorausgesetzt.
  • Kann man diesen nicht vorweisen, muss man nichts einzahlen.
  • Dies ergibt aber eine Lücke und kann später bei Rentenbezug zu Problemen führen.
  • Schreibt man sich an einer Uni als Vollzeitstudent ein, ist man von den Beiträgen befreit und hat somit keine Lücke.

Die Krankenkasse war da etwas "flexibler":

  • Je nach Krankenkasse kann man für den genannten Zeitraum eine Anwartschaft beantragen.
  • Die entsprechende Höhe wird von deinem Ansprechpartner mitgeteilt.
  • Man kann sich aber auch für die Zeit von der Krankenkasse abmelden und keine Beiträge leisten.
  • Dies allerdings nur, wenn ein Auslandskrankenschutz besteht und ein Nachweis für die Rückkehr erbracht werden kann.
  • Hier gibt es ebenfalls noch die Möglichkeit eines Studententarifs, wenn du dich einschreibst.
  • Dieser kann gegebenenfalls höher als die Anwartschaft sein.

Wofür du dich dann letztendlich entscheidest, hängt von den Faktoren ab, wie viel Geld du als Rücklage hast und ob du dich noch an einer Universität einschreiben kannst.

 

Den einzigen Tipp, den ich hier für alle und pauschal geben kann, ist:

 

Nachfragen kostet nichts. Auch wenn es manchmal „wehtut“.

 

Wie du durch die vorherigen Beiträge auch schon gemerkt hast, geht es bei einer Traumverwirklichung und/oder -erfüllung nie ohne Kämpfen.

 

In diesem Sinne: Zähne zusammenbeißen und durchhalten.

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