Weiße Strände - ist das Schnee?!?!?


Tag 42 – 10.05.2015


Der Wecker klingelt sehr früh. Die Nacht auf dem Campingplatz war sehr angenehm. Anziehen, Toilettengang und frühstücken.


Dann geht’s zum Hafen. Hier legt unser Boot ab. Wir parken am Straßenrand, um die Parkgebühren zu sparen. Ein kleiner Weg zu Fuß. Am Vorabend haben wir Nudelsalat vorbereitet, den wir dann zum Lunch essen werden. Wir checken ein und bezahlen 139,00 AUD (= 93,00 EUR) pro Person.


Wir haben uns bei Ocean Rafting für Notthern Exposure entschieden, da wir hier an zwei Schnorchelspots halten. Wir rasen also über den Ocean und umschiffen Hook Island. Der erste Stopp ist Dream Island. Hier steigen noch einige Personen ein. Wieder geht’s schnell über das Meer. Es ist sehr erfrischend und fühlt sich wie eine Achterbahnfahrt an.


Maureens Cove ist unser erster Halt auf Hook Island. Wir bekommen unsere Brillen und Schnorcheln und ziehen unsere Schutzanzüge an. Die Flossen dürfen nicht fehlen. Dann springen wir alle vom Boot ins Wasser. Herrlich. Das Riff ist wunderschön. Die vielen kleinen bunten Fische und die Korallen sind schon sehr beeindruckend. Nemo können wir leider nicht entdecken. Nach 40 min machen wir uns zum nächsten Halt auf, der nur 10 min entfernt ist.


Mantaray Bay ist eine tolle Überraschung. Die Fische kann man bereits vom Boot aus sehen. Dieses Mal müssen wir nur unsere Flossen anziehen. Nach dem Sprung ist man von vielen Fischen umzingelt. Sie schwimmen sehr nah an dir vorbei. Wir haben wirklich viel Glück, da hier auch große Fische zu sehen sind. Dies ist nicht gewöhnlich. Eine erfahrene Schnorchlerin aus Neuseeland hat uns das erklärt. Wir entdecken die Unterwasserwelt des Great Barrier Reef.


Nun geht’s zum Buschlauf. Matt, unser Fahrer, heizt über die Wasseroberfläche und schreit jedes Mal „Schildkröte“ und alle schauen auf das Meer. Wir halten am Strand von Whitsunday Island. Einige Meter geht’s nun durch den Dschungel an Plattformen vorbei, die zum Staunen anregen. Hier ist zum Glück eine Toilette vorhanden. Nur muss hier ein Hindernis überwunden werden. Am Eingang hängt ein sehr große Spinne, unter der man durch muss. Alle beeilen sich.


Danach haben wir unser Mittagessen am Hill Ilnet, der zu 98,5 puren Sandstrand hat. Es sieht wirklich aus wie Schnee, und das Paradies.


Wir haben alle gegessen und noch etwas Zeit am Strand verbracht. Es ist Zeit wieder zurückzukehren. Die Fahrt ist wieder sehr schnell und spaßig. Matt dreht sogar noch ein paar schnelle Ehrenrunden.


Angekommen nehmen wir eine Dusche, um das Salzwasser abspülen zu können. Fahren nach Bowen zum nächsten McDonald's zum Skypen.


Ein langer Tag mit vielen Ereignissen geht zu Ende.

 

Tag 43 – 11.05.2015


Die Nacht haben wir auf einem freien Campingplatz in Guthalungra. Bowen ist ein kleines Örtchen, aber mit Bibliothek. Dort verbringen wir die ersten Stunden, leider ohne Internetverbindung. Wir helfen Franzosen, die jedenfalls Internet brauchen und raten ihnen zu McD's zu fahren. Was wir ebenfalls nach dem Besuch in der Bibliothek machen werden.


Bei McDonald's in Bowen trifft man fast nur Deutsche. Dann fahren wir um Flagstaff Hill, einem Berg, wo man die ganze Stadt sehen kann. Der ist nicht groß, also verbringen wir dort ungefähr 10 min.

 

Nun haben wir Hunger und Lust auf Fish 'n' Chips. Schließlich finden wir einen Imbiss. Es stellt sich heraus, dass Hugh Jackman hier auch gespeist hat, als in dem Ort, genauer Bowenwood, der Film „Australia“ gedreht wurde. Haha, die Welt ist wirklich klein. Vielleicht saß er ja auch an dem Tisch, wo du gerade den Fisch isst.


Wir sehen uns noch das Shoppingzentrum an, was nicht sehr groß ist und laufen um die nahegelegene Muller Lagoon. Bevor wir wieder zurück nach Guthalungra fahren, nutze ich die Zeit, um den Blogartikel für die letzte Woche fertigzustellen. Wir planen die nächsten Stopps und Aktivitäten.


Als es dunkel ist, fahren wir zum Rastplatz, essen noch etwas Brot, lesen und schlafen dann ruhig ein.


Tag 44 – 12.05.2015


Da es in Bowen nicht viel zu sehen gibt, fahren wir weiter. Von Guthalungra geht’s nach Townsville. Endlich wieder eine große Stadt. 2 h benötigen wir, bis wir im Stadtzentrum angekommen sind. Wir parken den Camper am Strand. Man muss hier nicht weit ins Landesinnere fahren, um einen Wasserfall zu sehen.

 

Entlang der Promenade entdecken wir die Stadt. Beim Australischen Roten Kreuz erstehe ich ein Buch für 2,00 AUD und bei Sandwich Express einen Kaffee für 2,00 AUD. Markus braucht dringend einen Haarschnitt. Wir sehen ein Schild mit „Barber Shop“ und jeder Haarschnitt für 15,00 AUD (= 10,00 EUR). Wir müssen durch einen Durchgang und kommen an einem Militärladen vorbei, bis wir feststellen, dass dies der Friseursalon sein soll. Zwischen Uniformen, Modellen, Postern und Mützen werden hier den Männern Haarschnitte verpasst. Zwei Wellensittiche zwitschern und unterhalten uns.


Es ist windig. Daher ist es nicht gerade einfach, unsere heutige Mahlzeit zuzubereiten. Wir halten an einem Einkaufszentrum, kaufen noch schnell die Zutaten und suchen eine ruhige Straße. Diese finden wir auch. Wir müssen also heute nicht hungern...


Nach dem obligatorischen Stopp bei McDonald's freuen wir uns auf den morgigen Tag...


Tag 45 – 13.05.2015


Eigentlich sind wir heute früh aufgestanden, um vor dem Tierparkbesuch noch unsere Wäsche zu waschen. Da wir die Zeit der Wäsche zum Frühstücken nutzen wollen, kann Markus sich nicht wirklich konzentrieren. Wir fahren daher gleich zum Park, genauer zum Billabong Sanctury.


Hier frühstücken wir und machen uns Brote für den Besuch. In dem Park können Koalas, Wombats, Kängurus, Enten, Schildkröten, Vogel und Krokodile bestaunt werden. Dazu gibt es interaktive Shows. Nach dem Eintritt empfangen uns gleich die Enten, die hier überall frei herumlaufen.


Dann sehen wir die Koalas und Kängurus. Die Enten und Kängurus darf man füttern. Kaum bleibt man stehen, da kommen auch schon alle auf einen zu, in der Hoffnung Futter zu bekommen. Schnell wird Markus mit seiner Futtertüte von den Kängurus belagert.


Er konnte sich nach einiger Zeit befreien. Nun beobachten wir die putzigen Koalas, die hier wirklich aufgeweckt sind. Einer gefällt uns ganz besonders. Da er ein wenig so aussieht, taufen wir ihn Yoda. Doch bevor wir uns diesen Beuteltieren weiter widmen, erhalten wir Informationen über den Wombat Tonka. Man darf ihn anfassen, streicheln und sogar am Fuß kitzeln. Auch hier gibt es die Möglichkeit Fotos machen zu lassen. Die Chance nehmen wir wahr und lassen uns mit Tonka, 21 kg, ablichten.

 

Kurzer Zeit später werden uns von den Rangern Richard und Jeremy, die uns bereits Tonka näher gebracht haben, die Koalas vorgestellt. Um uns herum nur deutsche Pärchen, unsere Tarnung fliegt zum Glück nicht auf. Jeremy schnappt sich einen Koala und wir dürfen ihn streicheln. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Markus schießt den Beweis.


Bis zur Krokodilfütterung dauert es noch etwas. Die Koalas sind einfach zu süß. Wir dürfen einen weiteren Koala besuchen: Ray Charles. Dieser ist aufgrund eines Unfalls leider blind, daher der Name. Die anderen beobachten wir weiterhin. Yoda schaut uns die ganze Zeit an. Wir würden ihn gerne mitnehmen, aber leider geht das nicht.



Die Raubtierfütterung beginnt. Markus ist in seinem Element. Auch hier demonstriert Jeremy uns die Verhaltensweise der Krokodile. Schon sehr beeindruckend diese Größe und Wendigkeit. Er gibt uns noch ein paar Tipps, wie man sich vor Angriffen schützen kann.


Wir wollen uns noch die Dingos ansehen. Vorher kommen wir aber zufällig bei der Schildkrötenfütterung vorbei. Markus lässt sich den Spaß nicht entgehen.


Von den kleinen Tieren geht’s jetzt wieder zu den großen. Der Park hat drei Dingos, zwei weiße Weibchen und ein rötliches Männchen. Wir erfahren von Sarah viel über die Verhaltensweise von Dingos und das sie nicht so gefährlich sind, wie oft dargestellt wird. Wir dürfen auch hier die Tiere streicheln und ein Foto mit Ihnen machen.

 

Mit den Dingos endet unser heutiger Parkbesuch nach 5 h Aufenthalt. Wir sind sehr überwältigt von den ganzen Tieren. Wir werden Tonka, das Wombat, die Koalas, vor allem Yoda, die Kängurus und King, der Dingo, sehr vermissen.


Zum Schlafen geht’s heute wieder zu einem Rastplatz, denn in Queensland kann man hier gratis schlafen. Blue Water heißt dieser. Er ist wirklich ruhig. Hier können wir im Schlaf die fantastischen Eindrücke des Tages verarbeiten.


Tag 46 – 14.05.2015


Nach dem gestrigen Tag wollen wir uns heute mehr der Planung der nächsten Wochen widmen. Bevor ist zur Bibliothek geht, nutzen wir die Gelegenheit und suchen einen Waschsalon auf. Die Wäsche ist nun aufgehangen, also parken wir wieder am Strand, da es dort kostenlos ist.


Ein kleiner Spaziergang zur Bibliothek und wen entdecken wir? Eines der deutschen Pärchen von gestern. Zum Glück waren wir auf der anderen Seite. Ich möchte hier Englisch lernen und nicht deutsch!


In der Bibliothek finden wir schnell einen Platz, wo wir auch unsere Sachen aufladen können. Wir überlegen uns Möglichkeiten und vergleichen die Preise. Ziemlich schnell steht ein grober Plan für die Zeit nach dem Camper. Der hört sich sehr gut an.


Da wir wieder schnorcheln wollen, überprüfen wir, wie wir auf die Magnatic Island kommen und ob es sich lohnt dort auch eine Nacht zu verbringen. Ja, denn hier gibt es ein Hostel, in dem man mit Koalas frühstücken kann. Wir überlegen uns, dass wir den Trip von Montag auf Dienstag machen wollen. Wir buchen das ganze aber im Informationszentrum, da wir dort ein interessantes Angebot entdeckt hatten.


Ich setze mich noch an ein paar Bewerbungen. Die Zeit vergeht ziemlich schnell. Wir merken es daran, dass der Magen sehr laut knurrt.


Als wir nach Townsville gefahren sind, fuhren wir an einem kleinem Städtchen namens Ayr vorbei. Da am Montag erst die Fähre nach Magnetic Island geht, verbringen wir den heutigen Abend dort und übernachten auf dem Rastplatz Home Hill. Hier lesen wir noch, ich schreibe die letzten Tage für den Blog und spielen noch Karten.


Dann gehen wir schlafen.

 

Tag 47 – 15.05.2015

 

Ayr ist ein kleines Städtchen, wie wir heute feststellen werden. Dennoch gibt es hier eine Bibliothek. Diese suchen wir natürlich als erstes auf. Nach getaner Arbeit machen wir die Gegend unsicher.

 

Wir laufen entlang der Einkaufsstraße. Hier gibt es viele Secondhandläden, die Bücher verkaufen. Wir stöbern immer dort und finden sogar das eine oder andere tolle Buch. Leider. Oder doch der Container nach Deutschland. Wir sind so gut in der Sprache drin, dass das Lesen einfach fällt und wir keine Probleme haben. Markus liest im Moment sogar die Biografie von Steve Jobs. Ich hatte vorher einen Roman, der „The Marriage Plot“ ist und vom Autor von „The Virgin Suicides“. Das war nicht so spannend, aber gut für den Strand. Ich lese gerade „Eat, Pray, Love“ und bin ganz froh den Film vorher nicht gelesen zu haben.

 

Da Ayr nicht so groß ist, geht’s wieder zurück nach Townsville. Hier gibt es so viele Einkaufszentren. Man verliert leicht den Überblick. Aber schlendern macht Spaß und man bewegt sich. Wir können noch nicht weiterfahren, da wir am Montag nach Magnetic Island fahren und dort schnorcheln wollen. Wir verbringen viel Zeit im „Kmart“ und im „Big W“ sowie in den „Red Cross Stores“ und „Lifeline Shops“.

 

Nach der Erkundung fahren wir wieder zum Rastplatz Blue Water. Hier lesen wir weiter unsere Bücher und spielen noch etwas Mau-Mau.

 

Tag 48 – 16.05.2015

 

Wir haben in unserem Reiseführer von einem sehr großen Einkaufszentrum gelesen. Das Wetter ist heute nicht so toll. Leider etwas bewölkt. Das Stockland ist wirklich riesig. An Samstagen scheint es hier wirklich voll zu sein. In den Surfshops finden wir nichts Neues. Markus hat immer noch kein Surfbrett.

 

Auch hier gibt’s einen Lifeline Shop. Sofort geht es zu dem Bücherregal. Hinter uns befindet sich eine Kleiderstange. Es kommen zwei Typen in den Laden währen wir nach interessanten Büchern schauen. Sie stehen am einer Stange mit Kleidern. Einer der beiden erklärt uns, dass die beiden zu einer Geburtstagsparty eingeladen sind und sein Kumpel unbedingt etwas zum Anziehen braucht. Der andere probiert tatsächlich die Kleider an. Es ist der lustige Besuch eines Ladens seit unserer Ankunft in Australien. Die Aussies wieder.

 

Aufgrund der Krokodile, die hier ihr Unwesen treiben, kann man nicht einfach im Meer schwimmen. Daher findet man viele Schwimmbäder, die meistens kostenlos sind. Hier nehmen wir wieder eine Dusche, da diese sich in Kabinen befinden. Zum Baden ist es durch den Wind leider zu „kalt“.

 

Unser Speiseplan steht für nächste Woche. Schnell noch bei Coles die Sachen einkaufen. Dann machen wir uns auf den Weg zum nächsten Rastplatz, Saunders Beach. Dort angekommen, finden wir kein Plätzchen. Entdecken aber, dass sich einige Autos abfahrbereit machen. Wir warten. So können wir die Nacht doch noch direkt am Strand verbringen.

 

Wir sind heute sehr früh da, sodass wir noch viel Zeit zum Lesen und Karten spielen haben. Natürlich machen wir uns noch Gedanken darüber, wie wir den nächsten Tag verbringen können.

Weiter in Richtung Norden... (Quelle: Google Maps)
Weiter in Richtung Norden... (Quelle: Google Maps)
...und der 2. Schnorchelspot. Herrlich. (Quelle: Google Maps)
...und der 2. Schnorchelspot. Herrlich. (Quelle: Google Maps)

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Mama (Sonntag, 17 Mai 2015 12:42)

    Schade das es heute nicht mit skypen funktioniert hat.Aber der Wochenblog ist wieder sehr lustig und anschaulich. Vor allem die tollen Fotos!!!!HEGDL Ma und Heinz und viele liebe Grüße von der Campingplatzbande!!!! ;-)

  • #2

    Mama Karin und Holger (Dienstag, 26 Mai 2015 07:45)

    das Lesen hat uns wieder viel Spaß gemacht, auch wenn wir den Blog jetzt erst durchschauen konnten. Wir hoffen, Ihr habt auf Magnetic Island beim Frühstück im Hostel was abbekommen??? oder haben die Koalas alles weggegessen??? grins
    Jetzt lesen wir gleich noch den nächsten Blok und werden uns überrasschen lassen, welch lustige Tierchen diesmal mit am Start sind.
    Seid gedrückt von uns.