Vom Norden wieder zurück in den „kalten“ Süden


Tag 70 – 07.06.2015


Am heutigen Sonntag wollen wir es noch einmal mit den Märkten in Cairns probieren. Dieser soll im Smithfield Shopping Centre stattfinden.


Wir müssen mit dem Bus einmal umsteigen. Sollte ja kein Problem darstellen. Dachten wir. Den ersten Bus können wir mit unserer Wochenkarte problemlos nutzen. Als wir aber in den Bus Richtung Strand nehmen wollen, scheint es doch ein kleines Problemchen zu geben: Wir haben die Zonen 4-6, brauchen aber anscheinend die 2-3 noch zusätzlich. Man muss dazu sagen, dass es hier keine Ticketautomaten oder gar die Möglichkeit gibt, ein Ticket online zu erwerben. Hier bezahlt man noch altmodisch beim Busfahrer. Und die sollten doch eigentlich am Besten wissen, welches Ticket wir benötigen.


Wir steigen noch einmal aus. Fragen wir halt beim nächsten Busfahrer nach. Ja, dachten wir. Der schaut uns verdattert an, als wir ihm erklären, dass wir zum Shoppingzentrum wollen und dann weiter zum Strand. Und wenn möglich wieder zurück. Mindestens 10 min. überlegt er, druckt uns ein Ticket, die übrigens aussehen wir Kassenbons, aus und meint, wir sollen beide zeigen, also das Wochenticket plus Tagesticket. So haben wir es zumindest verstanden.


Ok, es geht zum Markt. Ich dachte ja, dass er draußen auf dem Parkplatz stattfindet, habe aber nicht daran gedacht, dass sonntags die Geschäfte ebenfalls geöffnet haben. Schnell finden wir heraus, dass sich dieser im Zentrum befindet. Es gibt Pflanzen, Pflanzen, Pflanzen und Bücher. Und noch irgendwas dazwischen. Irgendwie bekommt Cairns es nicht hin, einen ordentlichen Markt zu veranstalten. Sollen die sich doch mal ein Beispiel an Port Douglas nehmen...


Egal, wir überbrücken die Zeit bis zum nächsten Bus mit einem Lauf zu Hungry Jack's wegen, richtig, KAFFEE. Wir beeilen uns, müssen das aber nicht, da der Verspätung hat. Die asiatischen Touristen hatten schon Angst, dass sie nicht den richtigen Bus nehmen. Na ja, überhaupt ist das hier mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als nicht Einheimischer so eine Sache. Teilweise stellt man sich irgendwo an den Straßenrand, hofft auf einen Bus, wenn er dann kommt, winkt man einfach. Manchmal steigt man auch so aus, ohne Haltestelle.


Gut, in Sydney wird das besser. Wo wir hier schon einmal sind, wollen wir noch einmal zum Kewarra Beach, den wir noch nicht kennen. Stattdessen gibt es erst einmal eine kleine Rundfahrt durch die Vororte. Das Fahrzeug fährt schon eine, für uns, nicht nachvollziehbare Strecke. Egal, lassen wir uns überraschen. Apropos, der Busfahrer hat uns schon komisch angeschaut, als wir einstiegen, da wir uns in Zone 3 befanden, aber nur Fahrscheine für 2 und 4-6 hatten. Wir haben dann mal alles auf den vorherigen Busfahrer geschoben, und wurden dann etwas mürrisch durchgewunken. Anscheinend verstehen die Fahrer das System auch nicht. Sehr beruhigend.


Nach einer uns erscheinenden endlosen Fahrt, kommen wir doch noch irgendwie am Ziel an und verbringen am Strand nicht viel Zeit, da er wirklich sehr klein ist. Der nächste Bus fährt in einer Stunde. Nutzen wir die Zeit und mümmeln unsere Brote. Suchen die nicht vorhandene Bushaltestelle auf. Zum Glück waren bei der Ankunft zwei ältere Leute, die in die Innenstadt fahren wollten, und uns erklärten, dass vor einer Garage der Bus in Richtung Cairns losfährt...


Aus Herausforderungen lernt man, und wenn es eine Busfahrt ist. Zurück geht es dann doch ganz leicht. Ok, nicht ganz. Wir haben unseren Anschluss verpasst. Dieses Mal muss der Bus wohl mal pünktlich gewesen sein. Also heißt es laufen, laufen und laufen. Das Ende ist in Sicht, wie der letzte Berg, den wir jeden Tag nehmen müssen.

 

Den restlichen Tag verbringen wir mit Abendbrot, leckeren Fisch gibt es, mit Skype und TV. Und die haben doch tatsächlich, obwohl er sehr spät kam, „American Psycho“ geschnitten. LANGWEILIG. Es ist und bleibt ein anderes, dennoch spannendes und interessantes, Land.


Tag 71 – 08.06.2015


Es scheint der April hält Einzug in Cairns. An unserem letzten Tag in den warmen Gefilden scheint mal die Sonne oder es regnet.


Wir nutzen den Tag, um die wichtigsten Sachen schon einmal zu packen. Eigentlich wollten wir uns Toast machen, aber der Toaster ist leider gestern kaputt gegangen. Nun gut. Markus geht zu Katie und fragt, ob wir ihren Toaster benutzen können. Sie gibt uns noch frisch gebrühten Kaffee und lädt uns noch später zu Kuchen ein.


Ich schreibe noch Bewerbungen und füge zu den einzelnen Wochen noch die Routen als Karte ein. Schon sehr spannend, welche Orte man besucht hat, die einem in die hintersten Ecken des Hirn entschwunden sind. Es lohnt sich also die alten Einträge noch einmal zu begutachten. Zwischen durch schauen wir noch einen Film, und zwar „Shame“.


Als wir gerade unsere Reste verwerten wollen, ruft Katie auch schon. Wir gehen also runter. Gleich lernen wir zwei Ureinwohner kennen. Nora und Keytana haben Katie geholfen Cupcakes zu backen für eine Benefitsveranstaltung diesen Freitag. Wir dürfen sie probieren. Sie sind noch ganz frisch und warm. Kurz danach geht's noch mit gesammelter Mannschaft zu Russell. Wir überfallen ihn regelrecht. Er hat bereits Besuch, nämlich seinen Bruder Brian mit Frau Judy. Etwas später stößt dann auch die Frau von Russell, Pricilla, dazu. Auf dem Balkon können wir zwei Regenbögen entdecken. Wir unterhalten uns über das Fischen und Fische im Allgemeinen.


Dann laufen wir wieder zurück und essen unseren Salat. Am Abend spielen wir noch Karten. Ich gewinne mal wieder. Da ja Montag ist, darf Jimmy Fellon wieder nicht fehlen. Die nächsten Tage werde ich ihn ja nicht sehen können.


Morgen geht’s also wieder nach Sydney. Eine Woche Cairns ist also auch schon vorbei. Wir sind schon gespannt auf Virgin Airlines.


Tag 72 – 09.06.2015


Diese Nacht haben wir irgendwie schlecht geschlafen. Bevor wir frühstücken packen wir noch schnell die letzten Sachen ein. Markus nutzt wieder den Toaster von Katie. Prompt bekommen wir wieder frischen Kaffee.


Schnell noch nachsehen, wo unser Hostel ist und wie wir am besten vom Flughafen dorthin kommen. Katie ist auch noch so lieb und bringt uns zum Flughafen. Wir verabschieden uns, sie war wirklich eine sehr gute Gastgeberin. Ich sage ihr noch, da sie selbstständig ist und viel zu tun hat, wenn sie Hilfe braucht, soll sie mich anrufen. Sie lacht.


Der Flughafen ist nicht sehr groß. Wir werden gleich eingecheckt. Etwas Zeit bleibt noch, also laufen wir einmal quer durch die Halle. Der Flug ist ausgebucht. Wir haben keine Sitzplätze mehr nebeneinander erhalten, sondern hintereinander.


In den 3 h werden nur 1 Getränk und 1 Sandwich, mit Käse und Tomaten, serviert. Markus bekommt mein Sandwich. Ich vertreibe mir die Zeit mit Lesen, Markus auch. Begeistert sind wir von Virgin nicht so. Da ist Germanwings eindeutig besser.


Nach der Landung warten wir auf unser Gepäck, was relativ schnell kommt. Nun noch zum Zug. Er fährt auch gleich ein. 15 min. später haben wir den Hauptbahnhof erreicht. Schnell laufen wir zum Hostel, um das Gepäck abzugeben. Das Einchecken dauert länger als gedacht, vor allem müssen wir beide 20,00 AUD Kaution für den Schlüssel hinterlegen.


Im Zimmer angekommen, stellen wir unsere Sachen ab und verschwinden wieder, da das Zimmer doch sehr klein ist. Außerdem habe ich Hunger. Wir landen bei Subways, wo es nach 17:00 Uhr zwei Menüs für 15,00 AUD inklusive Getränk gibt. Danach laufen wir noch etwas durch die Straßen von Sydney, kaufen noch für morgen Essbares für die Fahrt nach Canberra ein, bevor wir uns in unser Zimmer verkrümeln und den Reisetag hinter uns lassen.


Tag 73 – 10.06.2015


Die Nacht war in der kleinen Butze nicht sehr angenehm. Wir sind es nicht mehr gewohnt im Doppelstockbett zu schlafen. Schlürfend und müde geht’s über die Gänge zu den Waschräumen. Es regnet. Die Zeit bis zur Abfahrt des Busses wird noch sinnvoll genutzt. Wir schmieren Brote, checken aus, sammeln unsere 20,00 AUD ein und machen uns langsam auf den Weg zur Haltestelle.


Überpünktlich kommen wir an. Während der Wartezeit laufen viele Gestalten an uns vorbei. Einige mit Wollmütze, andere mit Handschuhen. So kalt ist es auch wieder nicht. Endlich kommt unser Bus. Das Gepäck wird verstaut, die Sitzplätze uns zugeteilt. Ich hole uns noch schnell einen Kaffee bei 7eleven. Ja, es gibt ihn wieder, unseren geliebten Kaffeelieferanten. Wir sind im heiligen Land zurückgekehrt. Yeah.


Der Bus ist nicht überfüllt. Eine weitere Person steigt noch ein. Unterwegs, genauer in Liverpool, der Ort heißt wirklich so, steigen noch weitere 4 Personen ein. Gut, denken wir, dann können wir das W-Lan sinnvoll nutzen. Ich muss meine Mails abrufen, da wir im Hostel gestern kein Internet hatten. Aber da haben wir uns zu früh gefreut. 3 h dauert die Fahrt. In dieser Zeit habe ich es geschafft, meine Mails zu lesen und die Stellenangebote durchzugehen. Mehr nicht. Schnell ist was anderes.


Letztendlich kommen wir gut und pünktlich in Canberra an. Und es ist kalt, saukalt. Wir wussten ja, das die Zeit der tropischen Temperaturen vorbei sein wird. Aber so. Neeee. Wir suchen die Bushaltestelle für unsere Weiterfahrt. Ein normales Einzelticket kostet hier 4,60 AUD pro Person für 90 min. Fahrt. Nun gut, irgendwie müssen wir ja zu unserer Unterkunft kommen.


Diese finden wir relativ gut. Da die Hausherren nicht da sind, hat uns unsere Gastgeberin den Schlüssel im Briefkasten hinterlegt. Als wir eintreten herrscht in dem Haus Kälte. Wir stellen unsere Sachen erst einmal ab. Ich suche die gekachelten Räumlichkeiten auf. In dieser Zeit kommt einer der Mitbewohner, Edgar, und erklärt uns alles. Zeigt uns auch unser Zimmer. Die eigentliche Bewohnerin ist nicht da, hat uns aber einen netten Brief hinterlassen. Hier wohnen mehrere Leute, unter anderem auch Judy, die in der Harry-Potter-Kammer nächtigen muss.


Egal, wir wollen noch etwas die Stadt erkunden und müssen noch Nahrung für die nächsten Tage besorgen. Aber als erstes fragen wir nach der Fahrkarte, die man wieder auflädt und dann wird nach der Fahrt der vergünstigte Tarif abgezogen. Wir laufen noch etwas durch das Zentrum bevor wir unseren heiligen Boden wieder betreten können: ALDI – wir haben dich vermisst.


Danach geht es mit unserer neuen Hightech-Fahrkarte nach Hause. Hier lesen wir noch was und überlegen uns, was wir morgen in der Landeshauptstadt machen wollen.


Tag 74 – 11.06.2015


Nach dem Frühstück mit den leckeren Aldi-Cornflakes suchen wir das Informationszentrum wegen einer Karte auf. Dieses erreichen wir von unserem Haus, haha, sogar zu Fuß. In die Stadt hinein, nehmen wir den Bus. Es ist wirklich kalt hier, auch im Haus. Dort gibt es auch keine richtige Heizung. Entsprechende Kleidung haben wir auch nicht eingepackt. Von Winter war nie die Rede.


Wir laufen in Richtung Parliament und kommen am See vorbei. Hier finden wir ein lustiges Warnschild.


Daher laufen wir noch etwas am See entlang. Es ist herrliches Wetter: die Sonne scheint und blauer Himmel, nur die Temperaturen wollen nicht ganz so. Vom See geht’s weiter zur Anzac-Parade, wo die ganzen Kriegsdenkmäler stehen. Am Ende dieser Straße erreichen wir noch das Kriegsdenkmal von Australien. Von vielen Seiten haben wir gehört, dass Canberra nicht so schön sein soll. Aber wir haben einen anderen Eindruck. Es ist eine nette Stadt, nur im australischen Winter nicht zu empfehlen.

 

Von dem Denkmal gehen wir wieder in Richtung Innenstadt, da ich mir noch einen Pullover kaufen muss. Mir ist es im Haus echt zu kalt. Nach dem erfolgreich erworbenen Pullover, es war eine Tortour, schnappen wir uns noch einen Kaffee bei 7eleven und laufen nach Hause. Kaffee und Bewegung halten warm.


Angekommen werfen wir erst einmal die „Heizung“ an. Wir wollen keine Eiszapfen an der Nase. Schnell werfen wir noch eine Waschmaschine an. Nach dem Essen unterhalten wir uns noch mit Naomi und Judy. Naomi ist eine junge Studentin aus England, die hier beim Tierarzt zur Hand geht und Judy besucht ihre Tochter. Beide sind sehr nett und aufgeschlossen. Noami erklärt uns, dass die eigentlichen Bewohner, Louise (unser Zimmer), Stephen (Naomis Zimmer) während ihrer Abwesenheit die Zimmer vermietet haben. Edgar und Cam, der diese Woche seine Prüfungen schreibt, die noch restlichen Bewohner sind. Edgar macht sich sogar am Sonntag ebenfalls zu einer Reise auf. Da die anderen Zimmer belegt sind, muss die arme Judy im Abstellraum unter der Treppe schlafen. Die Aussies wieder.


Mit beiden, Judy und Naomi, kann man sich gut unterhalten. Judy erzählt uns sogar von zeckenähnlichen Insekten und sind ganz froh, das wir denen nicht auf der Reise begegnet sind.


Am Abend kommt noch Edgar bei uns vorbei und bringt uns eine eigene „Heizung“, da die ganze Wärme nach oben steigt. Wir hier unten frieren und die oben schwitzen. Naja, uns wird es jetzt zumindest die weiteren Tage warm sein. Vielleicht hätte ich die Wollmütze doch kaufen sollen...


Tag 75 – 12.06.2015


Das Aufwachen erinnert mich an meine jungen Tage, als man nach dem Aufstehen den Ofen erst einmal anwerfen muss. So eine Heizung ist schon was tolles.


Markus hat heute mit mir was großes vor. Wir besteigen den Telstra-Tower. Von dort aus soll man eine tolle Aussicht haben. Und wir machen das ganze zu Fuß, ist ja nicht weit.


Nun gut, wir laufen also los. Irgendwann kommen wir nach mehreren Straßen an einem Zaun entlang. Dieser entpuppt sich als der Zaun des Botanischen Gardens. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem versteckten Pfad, der direkt auf den Berg und zum Turm führt. Naja, laufen wir halt dadurch zum Informationszentrum.


Dort gibt es auch eine Karte, wo der Pfad eingezeichnet ist. Ok, gehen wir ein Stückchen zurück, um auf den rechten Pfad zu gelangen.


Dieser ist steinig und steil. Es ist sehr anstrengend und mittlerweile schwitzen wir wie die Bekloppten. Die Energie geht auch aus. Der Pfad wird immer steiler, obwohl der Turm so nah aussieht.


Schlussendlich haben wir es irgendwie geschafft. Kurze Pause, dann Eintritt bezahlen (7,50 AUD pro Person) und mit dem Fahrstuhl hochfahren. Die Aussicht ist sehr toll, da wir wieder blauen Himmel haben. Keine Wolke, die uns die Sicht versperrt. Einmal eine Runde gehen, dann geht es auf die beiden Außendecks. Erstaunlich, dass es hier windstill ist.

 

Dann geht es mit dem Lift wieder in Richtung Boden. Im unteren Bereich gibt es noch eine Ausstellung über die Entwicklung des Telefons, was sehr lustig ist. Die alten Knochen, die man sich damals ans Ohr gehalten hat...


Den Weg müssen wir nun auch wieder zurückgehen. Aber runter geht es schneller und auch einfacher. Die Füße merken wir langsam und wir werden auch etwas müde. Auf dem Weg huschen wir noch schnell bei IGA (sehr teuer) rein und kaufen noch die kleinen Sachen, die wir noch benötigen.


Zu Hause angekommen, werfen wir unsere Heizung an. Judy verlässt uns heute und schenkt mir noch eine Winterjacke, die eigentlich für ihre Tochter war. Hmmm, mal sehen, ob ich die noch ins Gepäck bekomme.


Nach dem Essen lesen wir noch und ich schreibe die letzten Tage für den Blog auf. Wenn man einige Stunden zu Fuß unterwegs ist, ist man schon ziemlich kaputt und auch nicht mehr so aufnahmefähig. Ich denke mal, wir werden heute Nacht sehr gut schlafen...


Tag 76 – 13.06.2015


Wenn wir schon in der Landeshauptstadt sind, können wir uns auch über die Geschichte der Stadt informieren.


Deshalb nutzen wir den letzten Tag, um nach dem Frühstück ins National Australian Museum zu gehen. Mit dem Bus kommen wir sehr schnell und leicht dorthin. Insgesamt verbringen wir 2 h hier und das gute daran ist, das alles ist kostenlos. Es ist schon interessant, wie sich das Land und die Menschen entwickelt haben. Und wir Europäer einige Tiere eingeschleppt haben, deren Population sehr schnell anstieg und die Einheimischen damit nicht umzugehen wussten, teilweise heute immer noch nicht.


Nach so vielen Informationen raucht uns der Kopf. Wir beschließen noch etwas um den See zum Parliament zu laufen. Die Sonne scheint, uns geht's gut, obwohl es kühler ist.


Der Weg ist lang und viele Radfahrer passieren uns. Über eine Brücke laufen wir in Richtung Parliament. Eigentlich wollen wir direkt dorthin, aber der Straßenverkehr macht es uns nicht leicht, da es hier keinen direkten Fußweg gibt.


Da wir nicht um den ganzen Pudding laufen wollen, nehmen wir den Bus zurück in die Stadt. Holen uns noch einen Kaffee bei 7eleven und laufen nach Hause.


Schnell wärmen wir uns auf und sprechen noch etwas mit Naomi über Arbeiten in UK, Australien und Deutschland. Es ist überall gleich. Tja, da kann man halt nichts machen. Den Abend verbringen wir mit Videos, einer Heute-Show-Folge und lesen. Morgen müssen wir früh raus, da wir wieder zurück nach Sydney fahren.

Unser Inlandflug... (Quelle: Google Maps)
Unser Inlandflug... (Quelle: Google Maps)
Einmal Hauptstadt, bitte... (Quelle: Google Maps)
Einmal Hauptstadt, bitte... (Quelle: Google Maps)

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Kommentare: 2
  • #1

    Mama Karin und Holger (Montag, 15 Juni 2015 08:20)

    ...tja, irgendwie klingt das schon wie "langsam wieder an Deutschland gewöhnen"....zumindest, was die Temperaturen betreffen!!! Aber die Eindrücke sind wieder toll....vor allem die "Busfahr-Erlebnisse", grins...
    Geniesst die letzten Tage (bei hoffentlich wärmeren Temparaturen) ...wir freuen uns auf den letzten Skype. Holger und Mama.

  • #2

    Sabine und Papa Kersten (Donnerstag, 18 Juni 2015 20:25)

    Zur Feier des Tages (und weil ihr immer noch so gut drauf seid!) wollen wir auch endlich einmal einen Kommentar senden.
    Wir bekommen immer beim Lesen und Fotos betrachten das große Fernweh. Leider muss unsere nächste große Tour noch etwas warten. Lasst es euch gut gehen, bitte warm anziehen und nicht nur Kaffee trinken. Tschüß und Ahoi K. + S